Minister Glos eröffnet als ESA-Ministerratsvorsitzender Europäische Weltraumkonferenz vom 5. bis 6. Dezember in Berlin

December 6, 2005

Berlin, 2 December 2005

Beratungen über die Zukunft der europäischen Raumfahrt

Die Europäische Weltraumorganisation ESA will künftig ihre Raumfahrtaktivitäten noch stärker auf wissenschaftliche Entdeckungen und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie ausrichten. Entsprechende strategische Entscheidungen und konkrete Programmbeschlüsse stehen im Mittelpunkt der Tagung des Ministerrats der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die am 05./06.12.2005 im Konferenzzentrum des Auswärtigen Amtes in Berlin stattfinden wird. Insbesondere wird es um politische Entscheidungen zur Weiterentwicklung der ESA in einem sich wandelnden politischen Umfeld und um die Entwicklung einer noch effizienteren internen Struktur der Weltraumorganisation gehen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, erklärt im Vorfeld der Konferenz: "Ich freue mich auf die wichtigen Diskussionen zur Zukunft der europäischen Raumfahrt. Diese High-Tech-Branche ist für Deutschland und Europa bedeutend - hinsichtlich wirtschaftlicher Effekte, aber auch zum Nutzen der Bürger." In den Bereichen, wo Deutschland bereits heute stark ist und international hohes Angesehen genießt, wollen und müssen wir weiterhin führend bleiben: Etwa die Fernerkundung der Erde aus dem All leistet einen wesentlichen Beitrag unter anderem zum Katastrophenschutz und zur wissenschaftlichen Erforschung des globalen Klimawandels. Das neue Erdbeobachtungsprogramm GMES (Global Monitoring for Environment and Security), das die ESA in enger Zusammenarbeit mit der EU betreiben wird, ist ein herausragendes Beispiel für diese Aktivitäten. Auch in anderen Raumfahrtbereichen wie der unbemannten Erkundung von fernen Himmelskörpern - um nur ein weiteres Beispiel zu nennen - ist Deutschlands Wissenschaft und Industrie ein international begehrter Partner und wird dies auch künftig sein."

Der ESA-Ministerrat kommt alle drei bis vier Jahre zusammen, um Grundsatzentscheidungen der gemeinsamen Raumfahrtpolitik zu treffen und Programme zu beschließen. Deutschland hat seit 2001 den Ratsvorsitz inne. Daher treffen sich in diesem Jahr die Minister und Delegierten aus den 17 Mitgliedstaaten der ESA und aus Kanada unter Vorsitz von Minister Glos sowie Beobachter aus weiteren europäischen Ländern in der Bundeshauptstadt. Zu Beginn des Ministerrates wird turnusmäßig ein neuer Vorsitzender gewählt. Hierzu ist der niederländische Wirtschaftsminister und stellvertretende Premierminister Laurens Jan Brinkhorst vorgeschlagen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
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